STARBUCKS feuert weiteren Aktivisten
Während weltweit die Vorbereitungen für den Globalen Aktionstag gegen Starbucks auf Hochtouren laufen, hat der Kaffee-Multi einen weiteren Gewerkschafter gefeuert. Am 5. Juni wurde in Grand Rapids, Michigan, USA, der Barista Cole Dorsey entlassen. Cole ist aktives Mitglied der IWW Starbucks Workers Union, die zusammen mit der spanischen CNT-AIT den Aktionstag am 5. Juli 2008 ausgerufen hat.
Der Rauswurf von Cole ist als klares Signal von Starbucks zu werten, dass der Konzern im Vorfeld des Aktionstages nicht bereit ist, seine gegen die gewerkschaftliche Organisierung der Belegschaften und gegen die Beschäftigten gerichteten Praktiken zu überdenken und abzustellen. Im Gegenteil, von den Gruppen, die weltweit den Aktionstag organisieren, darunter die FAU, wird die Entlassung von Cole als bewusste Provokation interpretiert.
Als Zeichen der Verbundenheit über die Grenzen von Kontinenten und Staaten hinweg, haben Cole und die Barista Monica aus Sevilla, die ebenfalls von Starbucks gefeuert wurde, daraufhin angekündigt, dass keineR von beiden die Arbeit wieder aufnehmen wird, solange die Kündigung des/der jeweils anderen nicht rückgängig gemacht wurde.
Die neuerliche Repression gegen Aktivisten in der Belegschaft ist sicherlich nicht zuletzt vor dem Hintergrund zu sehen, dass Starbucks in seinem größten Markt, den USA, mit drastischen Absatzproblemen in Folge der Wirtschaftskrise und des Imageverlustes durch vorherige Aktionen zu kämpfen hat. Als Reaktion hat der Konzern angekündigt, mehr als 500 Filialen zu schließen und 12.000 Jobs zu vernichten. Kein Wunder, dass Starbucks nichts mehr fürchtet, als Widerstand in der Belegschaft gegen die Schließungspläne.
Um wieder deutlicher in die Profitzone zu kommen, hat Starbucks im gleichen Atemzug angekündigt, sein Filialnetz in Europa auszubauen und dort neue Märkte zu erschließen. Dass dies vielleicht nicht ganz einfach werden wird, zeigt eine Aktion, der anarcho-syndikalistischen polnischen Gewerkschaft ZSP zum Auftakt des Globalen Aktionstages. Am 1. Juli wurde vor dem Hauptquartier von Amrest in Wroclaw Flugblätter verteilt. Amrest betreibt in Polen bereits die Systemgastronomie-Ketten KFC, Pizza Hut und Burger King und soll in Kürze die Marke Starbucks in Polen einführen. "Das gibt uns", so Laure Akai von der ZSP, "eine gute Gelegenheit zur gewerkschaftlichen Organisierung, bevor Starbucks überhaupt erst öffnet."
Vor dem Hintergrund der aktuellen Konzernstrategie rechnen sich alle am Aktionstag beteiligten Gruppen gute Chancen aus, Starbucks einen empfindlichen Imageschaden zu versetzen und dem Konzern kräftig in seine Umstrukturierungspläne zu spucken. Bislang haben Gewerkschaften und soziale Gruppen in Argentinien, der BRD, Chile, Irland, Italien, Japan, Großbritannien, Norwegen, Serbien, Polen, der Slowakei, Spanien und den USA ihre Beteiligung angekündigt. Darunter befinden sich einige Länder, auf die Starbucks in nächster Zeit seine Aktivitäten ausdehnen möchte. In der BRD wird sich die FAU-IAA in mindestens acht Städten und vor mehr als 20 Starbucks-Filialen am Aktionstag beteiligen; auch andere Gruppen haben Interesse an Aktionen bekundet.
Zum Aktiontag sind etliche Informationsquellen verfügbar:
Website der FAU mit ausführlichen Berichten und Material für eigene Aktionen:
http://www.fau.org/artikel/art_080529-062907
Website der Starbucks Workers Union der IWW (Englisch)
http://www.starbucksunion.org
Website der Betriebsgruppe der CNT-AIT bei Starbucks in Sevilla:
http://seccionstarbuckscnt.wordpress.com/
Kampagnenseite mit Überblick über die weltweiten Aktionen:
http://gda.iwa-ait.org/node
(Exklusiv-Bericht für IndyMedia)
Als Zeichen der Verbundenheit über die Grenzen von Kontinenten und Staaten hinweg, haben Cole und die Barista Monica aus Sevilla, die ebenfalls von Starbucks gefeuert wurde, daraufhin angekündigt, dass keineR von beiden die Arbeit wieder aufnehmen wird, solange die Kündigung des/der jeweils anderen nicht rückgängig gemacht wurde.
Die neuerliche Repression gegen Aktivisten in der Belegschaft ist sicherlich nicht zuletzt vor dem Hintergrund zu sehen, dass Starbucks in seinem größten Markt, den USA, mit drastischen Absatzproblemen in Folge der Wirtschaftskrise und des Imageverlustes durch vorherige Aktionen zu kämpfen hat. Als Reaktion hat der Konzern angekündigt, mehr als 500 Filialen zu schließen und 12.000 Jobs zu vernichten. Kein Wunder, dass Starbucks nichts mehr fürchtet, als Widerstand in der Belegschaft gegen die Schließungspläne.
Um wieder deutlicher in die Profitzone zu kommen, hat Starbucks im gleichen Atemzug angekündigt, sein Filialnetz in Europa auszubauen und dort neue Märkte zu erschließen. Dass dies vielleicht nicht ganz einfach werden wird, zeigt eine Aktion, der anarcho-syndikalistischen polnischen Gewerkschaft ZSP zum Auftakt des Globalen Aktionstages. Am 1. Juli wurde vor dem Hauptquartier von Amrest in Wroclaw Flugblätter verteilt. Amrest betreibt in Polen bereits die Systemgastronomie-Ketten KFC, Pizza Hut und Burger King und soll in Kürze die Marke Starbucks in Polen einführen. "Das gibt uns", so Laure Akai von der ZSP, "eine gute Gelegenheit zur gewerkschaftlichen Organisierung, bevor Starbucks überhaupt erst öffnet."
Vor dem Hintergrund der aktuellen Konzernstrategie rechnen sich alle am Aktionstag beteiligten Gruppen gute Chancen aus, Starbucks einen empfindlichen Imageschaden zu versetzen und dem Konzern kräftig in seine Umstrukturierungspläne zu spucken. Bislang haben Gewerkschaften und soziale Gruppen in Argentinien, der BRD, Chile, Irland, Italien, Japan, Großbritannien, Norwegen, Serbien, Polen, der Slowakei, Spanien und den USA ihre Beteiligung angekündigt. Darunter befinden sich einige Länder, auf die Starbucks in nächster Zeit seine Aktivitäten ausdehnen möchte. In der BRD wird sich die FAU-IAA in mindestens acht Städten und vor mehr als 20 Starbucks-Filialen am Aktionstag beteiligen; auch andere Gruppen haben Interesse an Aktionen bekundet.
Zum Aktiontag sind etliche Informationsquellen verfügbar:
Website der FAU mit ausführlichen Berichten und Material für eigene Aktionen:
http://www.fau.org/artikel/art_080529-062907 Website der Starbucks Workers Union der IWW (Englisch)
http://www.starbucksunion.org Website der Betriebsgruppe der CNT-AIT bei Starbucks in Sevilla:
http://seccionstarbuckscnt.wordpress.com/ Kampagnenseite mit Überblick über die weltweiten Aktionen:
http://gda.iwa-ait.org/node (Exklusiv-Bericht für IndyMedia)
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Proteste weiten sich aus
Realsatire auf starbucks.de
"Mehr als 137.000 Menschen arbeiten für Starbucks. Diese Menschen - unsere Partner - sind die Grundlage unseres Erfolges. Und gerade weil wir ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft soviel verdanken, ist es für uns besonders wichtig ihnen zu zeigen, wie sehr wir sie schätzen und respektieren."
Leute mit Humor wenden sich an:
STARBUCKS COFFEE DEUTSCHLAND GMBH
Alexandra Schaar Senior Marketing
DOROTHEENSTR. 1, 45130 ESSEN
+49 (0) 201 8707 900
oder die zuständige PR Agentur Edelman:
Pressekontakt:
Edelman Deutschland
Cornelia Kunze
Telefon +49 40 37 47 98-0
Björn-Christian Hasse
Telefon +49 69 75 61 99-52
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Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff
Starbuckstrailer
CNT-Bericht mit Fotos
mehr dazu in der us-presse
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
solidarität mit allen starbucksangestellten — egal
some hints for the kindergarden — gata_salvaje
danke für den hinweis — egal
@egal — anarcho
@wie auch immer — egal
is doch eigendlich sinnlos — sowas hab ich
Also ich finde das alles super — (Noch) ver.di-aner
Hä? — Arbeitnehmer
@anarcho — egal
@egal — anarcho